Tropical North

Was braucht man zum Erkunden der australischen Tropen? Richtig – ‘nen Campervan. Der wird nicht ganz ohne Komplikationen gemietet und ab geht die Luzie.

Gepose vorm Van

Gepose vor’m Van

Am ersten Tag wird die teuer erstandene neue Freiheit vorsichtig Richtung “Atherton Tablelands” angetestet. Wir befahren die Serpentinen und bestaunen die schönen – so untypisch australisch anmutenden – Ausblicke, besuchen die beiden Vulkanseen “Lake Birrabeen” und “Lake Eacham” und suchen uns auf einem abgelegenen Fleckchen Erde zwischen Farmland und nirgendwo eine nette Stelle für die Nacht. Der Gaskocher wird ebenso angetestet wie der eingebaute Kühlschrank, der uns kühles Bier beschert.

Die Atherton Tablelands

Die Atherton Tablelands

Tag Zwei steht ganz im Zeichen des Wasserfalls. Auf dem “Waterfall Circuit” gucken wir uns an einem Tag immerhin fünf verschiedene Kaskaden an, die den Namen Wasserfall wirklich verdient haben.

Milla Milla

Die Milla Milla Falls

An einem der Stopps müssen wir an der Parkplatzeinfahrt plötzlich anhalten, weil ein…das ist doch…kann eigentlich nicht sein. Vor unserm Camper steht in aller Seelenruhe der angeblich gefährlichste Vogel der Welt. Der vom Aussterben bedrohte Cassowary oder auch Helmkasuar. Ein Emu-Verwandter, der bis zu zwei Meter hoch werden kann  (na gut, die Wikipedia untertreibt ein wenig) und aggressiv sein soll. Das stört die Frau mit der Kamera vor’m Cassowary wenig. Naja, was die kann, können wir auch – der Kollege ist ja auch gerade mal einen Meter hoch oder so. Also raus aus der Kiste und Fotos gemacht wie bekloppt. Leider fällt uns erst spät auf, dass fast alle Bilder verwackelt sind, weil wir die Kamera voll im Zoom haben. Naja, nicht zu ändern – aber jetzt ist das stummelbeflügelte Viech schon entschwunden.

Cassowary

Der gefürchtete Helmkasuar

Da es ja morgens Dank Schwarzcamping keine Dusche gab müssen wir uns irgendwo frisch machen. Wir fahren bis zum (riesigen) “Lake Tinaroo” weiter und finden nach einiger Gurkerei eine einsame Stelle, wo wir relativ übervorsichtig ins Wasser hüpfen. Gibt’s hier eigentlich Krokodile?? Von da aus geht’s Richtung Tolga, wo wir einen World War 2 Memorial Campingplatz finden der für lau ist, aber leider auch keine Duschen hat. Egal – wir müssen sparen!

Am Morgen des 14ten, unserem dritten Tag, besuchen wir erst “Coffee Works” in Mareeba. In den Cairns Highlands wird nämlich traditionell Kaffee angebaut und den Duft wollen wir uns nicht entgehen lassen. Nach Vanilleeis-Espresso und Chilli-Kakao fahren wir nach Port Douglas, der einzigen “größeren” Stadt im Norden, weiter. Nett isses hier. Alles sehr gediegen und von einem Hauch Luxus umweht. Geld müsste man haben, wenn man sich so die Yachten anschaut… Naja – nachdem wir lange nach einem passenden Schlafplatz gesucht haben, riskieren wir die andere Seite der Hafenpromenade mit traumhaftem Ausblick.

Hafen in Port Douglas

Der Hafen von Port Douglas

Aber war ja klar, dass die Sache ‘nen Haken hat! Wir werden von der Polizei beim Essen gestört und mehr oder weniger freundlich darauf hingewiesen, dass “wild” Campen im “Douglas Shire” verboten ist und bei Zuwiderhandeln eine Geldstrafe fällig ist. Also ab Richtung Campingplatz – im Dunkeln. Hoffentlich hüpft uns kein Känguruh auf die Haube.

Wir werden südlich der Stadt endlich fündig und bleiben für die Nacht im “Big4” – für schlappe 29 Dollars. Da hätte man ja bald ‘n Zimmer für nehmen können! Egal – wenigstens haben wir Strom und können Handy, Schleppi & Co endlich nochmal aufladen, Wassertank nachfüllen und was sonst noch so bei Proficampern anfällt.

Wir im Van

Gemütlich!

Der vierte Tag soll ein Strandtag werden, aber da hat Onkel Petrus natürlich mal wieder was dagegen. Hab’ ich eigentlich erwähnt, dass das Wetter in Australien in aller Regel besch…eiden ist? Nein? Jetzt tu ich’s! #$&%§#!! Nach erneut langer Suche erzählen freundliche Locals auf die entsprechende Anfrage, dass es in “Wonga Beach” auch nahe des ausgebuchten Campingplatzes doch wirklich niemanden stört, wenn wir für eine Nacht da bleiben. Nein, wirklich nicht – wenn wir keinen Müll da lassen. Ja sauber, hatten wir eh nicht vor! Also ab zum Meer und zwischen die Büsche. Unheimlich isses zwar aber die Blairwitch Hexe lässt sich allen Befürchtungen zum Trotz dann doch nicht blicken.

…und am fünften Tage sollst du dich deines Lebens erfreuen – oder wie war das? Wir fahren durch eine Aboriginee-Gemeinde zur Mossmann Gorge und machen eine nette Dschungeltour in diesem Teil des Daintree National Park.

DschungelOmat

Welcome to the Jungle

Da das Wetter besser wird, fahren wir anschließend zu unserem Wonga Beach zurück und finden ein fotografierungswürdiges kleines Fleckchen Strand, das wir quasi nur für uns alleine haben. So haben wir uns das vorgestellt. Schön!

The beach

Die Dame bräunt sich

Danach “headen” wir wieder nordwärts bis in das beschauliche Daintree Village. Wir fragen vorsichtig nach Rivercruise und Ãœbernachtungsmöglichkeit und sind schon wieder an die richtige Person geraten. Direkt um die Ecke geht es in die Richtung, wo die Locals ihre Häuschen auf mehrere Hektar Land gestellt haben. “Irgendwo am Fluss” werden wir schon keinen stören. Tun wir nicht. Der Ausblick ist super und wir haben eine ruhige Nacht…naja, bis auf das ein oder andere Mosquito, das uns quält. Apropos… die Mistviecher scheinen mich hier wirklich zu mögen. In Deutschland verschmähen mich die Mücken ja fast komplett, aber hier!? Tja und bei der Jenny isses genau umgekehrt. Ich sach ma’ “gut, dass ich dabei bin”!

Tag sechs steht im Zeichen des Daintree River und Cape Tribulation, unserem eigentlichen Ziel. Zuerst machen wir eine Bootstour über besagten Fluss und sehen schon nach zwei Minuten das erste Krokodil. Ist zwar nur etwa 2 1/2 Meter lang, aber echt… und in freier Natur. Also schon irgendwie beeindruckend.

Croc-Alarm

Croc-Alarm

Auf der restlichen Tour stöbern wir noch zwei weitere der hornigen Reptilien auf, die sich aber wesentlich besser verstecken, als Kollege Nummer Eins. Es gibt noch ein paar nette Vögel, Pflanzen und fundierte Erklärungen unseres Guides Scott, bevor wir wieder zurück schippern. Anschließend setzen wir uns sofort in den Van und fahren gen Kap. Gleichzeitig übrigens Jen’s erste Camperfahrt als Steuermann. Souverän!

Das Wetter ist mal wieder normal geworden – also schlecht – aber sonst ist es hier doch nett. Wir machen zwei kleine Dschungeltrips, von denen der erste durch heftigste Regenfälle unterbrochen wird, bevor wir endlich am eigentlichen “Kap der Trübsal” ankommen. Hier prallen also zwei “World Heritage Listings” aufeinander. Einer der ältesten Regenwälder der Welt und das Great Barrier Reef. Sieht leider alles ziemlich diesig aus – und nicht viel anders, als an unserem Wonga Beach. Nur nicht ganz so schön. Naja gut, der Regenwald ist zugegebenermaßen schon noch etwas mehr…Regenwald!

Cape Trib

Wir waren da

Gegen frühen Abend fahren wir zur Daintree Village zurück, der Platz war ja schon nett. Die Fähre bringt uns sicher zurück über den Daintree River und wir suchen uns eine Stelle etwas weiter die Straße hoch. Näher am Fluss sind die Mosquitos bestimmt noch schlimmer, aber man muss dem Feind ins Gesicht sehen!

Der nächste Tag wird ein spontaner Strandtag – das Wetter ist zu gut, um lange im Auto zu sitzen und wir genießen ein paar sonnige Stunden an “unserem” Wonga Beach. Da unser anderer “Free-Campingplatz” ja sozusagen umme Ecke ist, wissen wir auch schon, wo wir heute abend nächtigen.

No Camping

Die Locals sagen was anderes!

Wir treffen noch einen immigrierten Österreicher, der uns erstens nochmal vor den Crocs an Flussmündungen und am Strand(!) warnt und erwähnt, dass morgen Markttag in Port Douglas ist. Na nix wie hin.

Tag acht startet also mit Kultur in der Hafenstadt. Tja – kaum ‘ne Viertelstunde um, da klopft mir plötzlich jemand auf die Schulter. Bennsen himself. Australien ist klein. Wir erzählen uns kurz die Erlebnisse des letzten Monats und verabreden uns in Cairns für eine “Reunion for a day”. Andy kommt auch, Dennis und Debby sind schon da. Gibt’s nicht!

Wir fahren noch ein Stück durch die Tablelands, vorbei an Country-Dörfern und Häusern, Termitenhügeln und schöner Landschaft, um auf “WWII Free Camping” die letzte Nacht zu verbringen.

Countryhuette

Echte Countryhütte

Aber – falsch gedacht. Ziemlich unfreundlich weist uns Kollege Rasputin (der Campingplatz-Wächter mit Dogge Bruno!) darauf hin, dass seit unserem letzten Aufenthalt nur sechs statt der nötigen sieben Tage vergangen sind und wir nicht bleiben dürfen. Toll. Wir waren zwar nur 15 statt der erlaubten 72 Stunden auf dem Platz und überhaupt ist ziemlich wenig los, aber mit Ignoranten zu verhandeln bringt eben nix. Letztlich hat aber doch alles einen tieferen Sinn, denn wir fahren ein paar Kilometer zurück nach Walkamin und finden einen total netten Privatcampingplatz, wo wir für 15 Dollar(!) nicht nur den Platz mit den netten Leuten, sondern auch Strom, top Duschen und einen ramontischen Kaminofen genießen dürfen. Außerdem verliebt sich Jenny sofort in den zwei Monate alten Hund der Besitzerin. Knuddelig.

offener Kamin

Netter Treffpunkt mit offenem Kamin

Am letzten Tag besuchen wir noch die zwei wohl größten “Fig Trees” (Würgefeigen) in der Umgebung. Das sind Bäume, die ihre Samen in die Kronen anderer Bäume legen, auf dem Wirtsbaum wachsen und von da oben Wurzeln Richtung Erde schicken, um sich festkrallen zu können. Der Prozess hört praktisch nie auf, weshalb die Bäume riesig werden können und quasi nur aus überirdischen Wurzeln bestehen. Beeindruckend! Leider passt der ganze Baum (Curtain Fig Tree) nicht aufs Foto:

Fig Tree

Jenny und die Würgefeige

Der hier hört auf den klangvollen Namen “Cathedral Fig Tree” und passt auch nicht ganz aufs Foto:

natuerliche Kathedrale

Natürliche Kathedrale

Wir bringen den Camper zurück nach Cairns und checken mal wieder im Calypso Inn ein, wo wir auch schon beim letzten Cairns-Aufenthalt waren. Abends geht’s zu JJ’s Backpackers direkt um die Ecke, wo der Rest der Truppe schon am Start ist. Ein feucht-fröhlicher Abend startet und sämtliche Goon-Vorräte werden vernichtet. Debby und Dennis fliegen morgen nach Thailand, Ben und Andy reisen im Camper weiter und für uns geht’s nach Sydney.

Reunion for a day

Reunion for a day

Sydney ist…regnerisch. Selbstverständlich! Wir gucken uns gemeinsam nochmal die größten Sehenswürdigkeiten an und versuchen das Beste aus schlechtem Wetter und katastrophalem Hostel zu machen. Wir gehen nochmal schön essen und am morgen des 25sten bringe ich Jenny zum Flughafen. Abschiede sind scheiße!

zusammen an der Oper

Gemeinsam vor der Oper

Jetzt bin ich in einem anderen Hostel in Sydney und versuche schnell an viel Geld zu kommen. Ab Montag wird die Jobsuche forciert und dann schau’n wir mal weiter. Nächstes Ziel ist eigentlich Darwin im Norden, aber erst mal gucken, was der Job sagt.

Drückt mir die Daumen!

Hans im Unglück

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Inselfieber

Airlie Beach empfängt uns nach einem Trip im Nachtbus und grauenvollem TV-Programm mit wunderbarem Wetter. Wir bleiben aber nur für eine Nacht, denn am nächsten Morgen holt uns die “Ragamuffin”-Crew zum Whitsundays-Segeltörn ab. Die Organisation ist super und wir sind schon um neun Uhr auf unserer ganz persönlichen Racingyacht. Damit wir nicht zuviel Speck ansetzen, dürfen wir den Profis beim Segeln zur Hand gehen, was anstrengender ist als zuerst angenommen.

Segelprofi

Herr Halemba mal wieder in Action

Wir erreichen Whitehaven Beach an einer ganz anderen Stelle, als beim letzten Mal. Hier gibt es zwar keinen Viewpoint, aber der Strand ist der Wahnsinn. Klarstes Wasser und schneeweißer Sand der so fein ist, dass es beim Gehen unter den Füßen quietscht.

Glasklar

Das spricht für sich…

Wir unternehmen einen kleinen Beachwalk mit Rune & Kate, einem dänisch-australischen Pärchen und genießen das überragende Wetter. Es gibt Wraps und Baguettes zum Lunch und wir gönnen uns ein kleines Midstrength-Beer. Lecker!

alle 4 ssusammen

Strandidylle

Der Weg zurück ist auch sehr nett – einzige Wermutstropfen sind der fehlende Wind (wir segeln weniger, als dass wir motorisiert durch die nicht vorhandenen Wellen schippern) und die Humpback-Wale, die sich trotz bester Bedingungen einfach nicht zeigen wollen. Trotz allem – ein fast perfekter Tag!

Nach einer weiteren Nacht in Airlies “Magnums” (das Zimmer stinkt leider nach Katzen-Pee) nehmen wir am 30.7. den Greyhound nach Townsville, von wo aus wir nach kurzem Abstecher in die City die Fähre gen Magnetic Island besteigen. Ein 25-minütiger Wellenritt bringt uns auf das Eiland, das für die nächsten 9 Tage unser Zuhause sein wird. Nervt ja auch, jeden zweiten Tag die Sachen packen zu müssen, um weiterzureisen.

Auch hier ist das Wetter toppstens und der inselinterne Busservice bringt uns von Nelly Bay (und der Fährstation) nach Picnic Bay in unser kleines Privathostel “Travellers Hideaway”. Die Räumlichkeiten sind spartanisch, aber der Preis ist absolut unschlagbar, die Küche relativ sauber, wir kennen unseren Gastwirt mit Namen und der Pool ist auch einladend. Was will man mehr?

Das Erste was wir sehen sind die Bäume am Rand der Straße, die ihre Wurzeln immer wieder neu aus luftiger Höhe in den Boden schlagen. Seltsam, aber irgendwie schön:

Bauuum

Bizarres Gewurzel

Die Badestrände können zwar nicht ganz mit Whitehaven mithalten, haben aber trotzdem (einen etwas rauheren) Charme. Der von uns aus nächstgelegene ist in der “Rocky Bay” und nur über einen ziemlich steilen Fels-Wurzel-Sand-Pfad zu erreichen. Je nachdem, ob wir high tide oder low tide (Ebbe & Flut) haben, können wir auf Sandstrand oder riesigen Felsen rumgammeln.

Rocky Bay

Die Rocky Bay

Diese großen Felsbrocken, häufig eher Felskugeln, bestimmen eh das Inselbild. Vor den ersten die wir sehen, müssen wir gleich mal ‘ne Fotosession starten.

Jens Rock

Die kleine Jenny und der große Fels

In den kommenden Tagen entdecken wir ziemlich viele lustige und weniger lustige Tiere. Ein ziemlich grünes verirrt sich gleich bei unserem ersten Walk zum Supermarkt in meinen Haaren. Nachdem ich’s mit einer harten Rechten zu Boden gestreckt habe, kann ich es vor die Linse bekommen.

Halt, dein Mops!

Mopsus Mormon

Da wir gar keinen Plan haben, was uns da zu Füßen liegt, müssen wir die Wikipedia einschalten, deren australische Version uns dann endlich den entscheidenden Link und damit Aufschluss über das grasige Tierchen gibt. Vor uns sitzt rotzenfrech “Mopsus Mormon”, im Volksmund auch einfach “grüne Springspinne” genannt. Die Australier würden sagen die Gute ist nicht giftig, was im Klartext “Schmerzen, die einen nicht umbringen” bedeutet. Naja – nochmal gut gegangen.

Nur einen Tag darauf läuft uns dann etwas typisch Australisches über den Weg: Echidna – der australische Igel. Mit unserem europäischen Stacheltier nicht verwandt, läuft dieser langnasige Kollege von uns und unserem Blitzlichtgewitter völlig unbeeindruckt gemütlich weiter geradeaus und sucht nach was Essbarem. Uns freut’s, denn jeden Tag kriegen wir ja auch keinen lebendigen Echidna zu sehen.

Echidna

Vorsicht: spitz

Wir versuchen, die Grätsche zwischen Erholung und Entdecken hinzukriegen und starten mit gemieteten Rädern die Tour zum “Westpoint”. Die Fahrt ist nicht so wirklich anstrengend (auch wenn geteerte Straßen nur auf etwa einem Viertel der Strecke zu finden sind) und wir kommen zügig zum westlichsten Punkt der Insel. Da es hier (wie auch im übrigen Australien) eine strikte Helmpflicht gibt und der Strafenkatalog in Down Under lang und expensive ist, geben wir ein sexy behelmtes Bild ab, was wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten wollen:

Fahrradgoetter

…und das alles ohne Doping!

Wir bleiben einige Stunden am Strand von Westpoint, baden im milden Meer und beobachten das uns umgebende Vogel-Wildlife. Am beeindruckendsten (und auf Kamera am schwierigsten festzuhaltende) ist ein Adler(?), der uns ab und an umkreist.

Eagles fly high

Ist das ein echtes Tier?

Was soll ich sagen? Wir besuchen noch die Arthur Bay und starten einen wenig erfolgreichen Schnorchelversuch…die Bucht ist trotzdem sehr schön,…

Creek in der Arthur Bay

Creek in der Arthur Bay

…posen noch das ein oder andere Mal für die Linse…

Posh & Becks

Posh & Becks

…und stellen fest, dass Karate Tiger eigentlich in Australien gedreht wurde und ich der Erfinder des berühmten “Kranichs” bin:

Der Kranich

Irgendwelche Zweifel?

Nach neun schönen und überwiegend sonnigen Tagen, sind wir jetzt in Cairns und freuen uns darauf ab dem 12ten mit dem Campervan den tropischen Norden für uns zu entdecken. Danach wird es vermutlich ausfuehrliche Abenteuer-Berichte geben.

Jetzt gehen wir erstmal zurueck in unser Hostel “Calypso” und geniessen das abendliche Buffett – also insbesondere ich 🙂 Halleluja!

Jane Austen und Austin Powers