Tokio

Oder: Wie kriegen wir unseren Jetlag in den Griff?

Die Antwort ist: bisher schlecht. Aber wenn wir es gleich mal schaffen, vernünftig ein- und dann auch durchzuschlafen, hat sich das Thema morgen vielleicht schon erledigt. Abgesehen davon (und abgesehen von der Tatsache, dass wir zu wenig warme Klamotten dabei haben), geht es uns prächtigst. Denn Tokio ist groß, spannend, vielseitig und vor allem anders. Wenn unser persönlicher Cityguide Martin uns mal nicht an die Hand nimmt, kann man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass wir uns selten so {wählt irgendein Adjektiv aus, das Euch gefällt} hilflos/unwissend/ungebildet/dämlich gefühlt haben.

Erstens spricht kaum ein Japaner Englisch, zweitens geht man aus Höflichkeit auch eher nicht auf die Leute zu, um Fragen zu stellen (und dann auch noch auf Englisch!) und drittens sind japanische Schriftzeichen (und es gibt mehr als nur EIN Alphabet) eben nicht ganz trivial zu lesen. Und häufig gibt es eben NUR die japanischen Schriftzeichen. Ach so, und wenn man dann gleich mehrere Tage in Folge den Reiseführer liegen lässt, ist das auch wenig hilfreich!

Nichtsdestotrotz haben wir unseren Spaß. Tokio sieht zum Beispiel nachts ziemlich fantastisch aus:

tokio_nacht
Tokio bei Nacht – ein Knaller in bunt.

Begeistert haben uns auch die Toiletten. Eine durchschnittliche japanische Toilette ist nämlich sowas wie die aufgemotzte Version des deutschen Standardmodells.

Pimp my Superklo!
Pimp my Superklo!

Oder welche Toilette hat bei uns einen beheizten Sitz, eine warme Popo-Dusche, eingebautes Deo und diverse Knöpfe für Flush-Geräusche, um andere Geräusche zu überdecken. Der absolute Wahnsinn!

Da werden wir uns aber am Besten gar nicht dran gewöhnen, sonst sind wir nur enttäuscht wenn es wieder in die Heimat geht.

Kulinarisch gibt es hier auch ziemlich viel zu entdecken. Neben den superleckeren Ramen (Suppen) haben wir schon viele lustige Dinge probiert, die so illustre Namen tragen wie Okonomiyaki oder Yakitori etc.pp. Japan ist also definitiv mehr als nur Sushi – auch wenn das wohl morgen auf den Tisch kommen wird.

Das größte Event war aber bisher eindeutig Jennys 20und10ter Geburtstag. Martin hatte ein paar spontane Freunde und Kollegen eingeladen, mit denen wir zuerst lecker koreanisch essen waren (ich persönlich bin ja ein großer Kimchi-Fan), bevor es dann absolut stilecht in die Karaoke Bar ging. Da wir schon beim Essen ein All-you-can-drink-Paket hatten (in Japan aufgrund der hohen Biersteuer gang und gäbe) war die Hemmschwelle auch für uns Westler ziemlich gering. Hier mal ein paar Impressionen:

Essenfassen: Koreanisches Barbecue in Tokio City.
Essenfassen: Koreanisches Barbecue in Tokio City.

 

Mindestens ein neuer Stern ist am J-Pop-Himmel aufgegagen!
Mindestens ein neuer Stern ist am J-Pop-Himmel aufgegagen!

Jenny ist auf jeden Fall jetzt auch offiziell erwachsen und wir können beruhigt die nächste Etappe Südostasien angehen. Natürlich  nicht, ohne vorher (drei volle Tage bleiben uns ja noch) noch einige Ziele in der Stadt anzusteuern. Morgen starten wir am Meiji-Schrein, um dann mal ein paar neue Stadtviertel kennenzulernen. Bisher haben wir uns nämlich nur in Nakano, Shinjuku und Shibuya bewegt und es gibt ja noch 20 weitere Bezirke. Vielleicht schaffen wir es sogar, ein Sumo-Training zu besuchen, aber das wäre dann eine andere Geschichte.

Bis dahin – Mata ne und Alaaf
Martin & Jenny

 

7 thoughts on “Tokio”

  1. hallo ihr beiden, nachricht ist angekommen und an oma übergeben. sie hat sich gefreut etwas von euch zu hören.eine schöne zeit noch in japan und eine gute ankunft in eurem nächsten reiseziel . liebe grüße aus der verschneiten eifel.

  2. Viele Gruesse noch mal an Oma und Opa! Ich weiß nicht ob sie am Donnerstag anrufen wollten, aber ich hatte das Handy nach unserem Telefonat nicht mehr dabei. LG

  3. hallo weltenbummler, ich hoffe ihr seid gut in bangkok angekommen . möchte wissen ob ihr meine nachricht erhalten habt bzw ob ich alles richtig gemacht habe. kurzinfo der bvb kann sich jetzt ausschliesslich auf die championslige konzentrieren ha,lg. von zu hause

  4. Martin!
    Kimchi gibt es jetzt auch bei uns im Frankenberger Viertel! Wir haben hier nen kleinen koreanischen Markt, wo auch nebenbei lecker gekocht wird:-) Gehen wir nach Eurer Rückkehr mal hin;-)

    LG und viel Spaß beim Erkunden!

  5. Hallo “zu Hause” 🙂
    Ja wir sind gut in BKK angekommen. Welche Nachricht meinst du denn? SMS? Mail? Weiß gerade nicht was Du meinst…
    Morgen gibt’s nen neuen Eintrag!
    LG
    Jenny

  6. Auf diesem Wege…und vor allem nach den tollen Tagen…..noch einmal alles Gute nachträglich zum Jebuchtaach. Und? Sieht die Welt jetzt anders aus…abgesehen, davon, dass Sie ja jetzt von der anderen Seite drauf schauen…

Leave a Reply to Jenny Cancel reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *