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Good Morning Vietnaaam!

Posted by on 11 March, 2013

Zugegeben, einfach gemacht haben es uns die Vietnamesen nicht. Wenn man aus dem relaxten, beschaulichen und wunderschönen Luang Prabang ins verstopfte, überfüllte, hektische und versmogte Hanoi kommt, dann ist ein Kulturschock erstmal vorprogrammiert. Nachdem wir uns damit vertraut gemacht haben, dass man seine Augen sprichwörtlich überall haben muss, da es keine Gehwege gibt (die nicht voller Straßenstände, essender Menschen, Handwerkern, geparkten Mopeds oder Müll wären) und der durchschnittliche Verkehrsteilnehmer aber auch so gar keine Lust hat, auf uns unbedarfte Mitteleuropäer (die deutsche StVO §1-53 immer im Hinterkopf) Rücksicht zu nehmen, beschließen wir, zu überleben. Das ist nicht immer einfach, aber wir wollen nicht klagen. Wie Eingangs erwähnt, machen es uns die Vietnamesen wirklich nicht so leicht, zum Beispiel einfach eine Straße zu überqueren. Hier mal eine Impression des normalen Strassenwahnsinns. Welcome to Mopped-City!

Hanoi - Mopped City

Noch eine der harmloseren Kreuzungen

Trotz eindringlicher Warnungen bezüglich des Umgangs mit den Einheimischen (auch in Bezug auf Touristen-Nepp), lassen wir uns prompt von einer “freundlichen” Fruchtverkäuferin überrumpeln, die uns schneller den Hut aufgesetzt und die Fruchtkörbe umgehängt hat, als wir “Ananas” oder wenigstens “không”, das bedeutet schlicht “nein”, sagen können. Natürlich will sie “no money” von uns, nur die Tüte mit Ananasstückchen sollen wir doch BITTESCHÖN mitnehmen – für 80.000 Dong, das sind fast 3 Euro. Dafür kann man übrigens anderswo mindestens ein leckeres Bier bei einem netten vietnamesischen Gericht zu sich nehmen. Der Durchschnittsverdienst in Vietnam liegt laut unserer Quelle übrigens bei etwa 150 EUR im Monat … wie auch immer, wir speisen die inzwischen gar nicht mehr so fröhliche Dame mit 25.000 Dong ab (immer noch zu viel) und nehmen uns vor, es mit der Freundlichkeit nicht immer so genau zu nehmen, wenn wir angequatscht werden.

Fruchtverkauf in Hanoi

Zwei waschechte vietnamesische Fruchtverkäufer.

Um diese Erfahrung reicher, suchen wir die in Hanoi üblichen Sehenswürdigkeiten aus. Wir lassen uns von einem Taxi mit tatsächlich regulärem und nicht getürktem Taximeter zum Ho-Chi-Minh-Museum und -Mausoleum fahren (in dem die Leiche von “Onkel Ho” entgegen seinem letzten Willen einbalsamiert ausgestellt wird). Die Umgebung mutet doch sehr sozialistisch an, riesige geradlinige graue Gebäude, dazu ein geometrisch exakt abgestimmter Garten. Der Sonnenkönig hätte seine helle Freude daran gehabt. Jenny hat es sich nicht nehmen lassen eine stramme Parade zu organisieren – es wollte nur leider keiner mitmachen.

Mausoleum

Strammer Aufmarsch vor Onkel Ho’s Mausoleum.

Abends gönnen wir uns ein wenig Kultur und besuchen das in ganz Vietnam bekannteste und erfolgreichste Wasserpuppen-Ballett. In neun “Szenen” wird die vietnamesische Kultur und Teile der Landesgeschichte an Hand bunter im Wasser “tanzender” Puppen dargestellt. Schön asiatisch.

Water Puppets

Da tanzen Sie, die Water Puppets.

Wenn man schon mal im Norden Vietnams ist, sollte man sich einen Besuch in der Ha-Long-Bucht nicht entgehen lassen. Nach einem kurzen Wettercheck, der leider sehr ernüchternd ausfällt (Nebel und Nieselregen), entscheiden wir uns daher nur für eine Tagestour. Bei gutem Wetter wäre eine Zwei-Tagestour sicherlich schöner und weniger stressig gewesen. Sei’s drum, morgens um acht Uhr geht es mit dem Minibus von Hanoi aus los – rund dreieinhalb Stunden später sind wir am Hafen der Stadt Ha Long angekommen.

Vorab sei angemerkt, dass wir uns für die etwas teurere Tages-Tour entschieden haben, da die Dame im Reisebüro uns versichert hat, dass wir dann auf einem deutlich neueren Schiff mit hervorragendem Mittagessen untergebracht werden. Laut unserem Loose-Reiseführer sollte man vor Buchung einer Tour darauf besonders achten, denn viele Schiffe seien eigentlich gar nicht mehr seetauglich. Sozusagen “Betreten auf eigene Gefahr”.

Also wieder zurück zur Hafenszene! Wir schauen uns um – überall veraltete Schiffe, der Lack ist sprichwörtlich ab. Wir suchen nach einem neueren Modell – vergeblich! Da werden wir auch schon gebeten, eine der vielen Rostlauben zu betreten. Das ist also unsere ganz private Sterne-Yacht. Wir beten und betreten mutig die Planken. Die Vietnamesen wissen definitiv, wie man Geld verdient! Das ist also das Geheimnis des Aufschwungs der letzten Jahre. Wenigstens das versprochene Mittagessen ist tatsächlich gut und reichlich. Wir lernen an unserem Tisch ein paar junge Japaner kennen und können unsere kürzlich erworbenen Japanisch-Kenntnisse erneut unter Beweis stellen. Die Teller sind noch nicht ganz leer, da sind wir schon mitten drin in der Ha-Long-Bucht, die übrigens zu den neuen Weltwundern gezählt wird, worauf unser Guide sichtlich stolz ist! Auch wenn es bei Sonnenschein vermutlich etwas paradiesischer ausgesehen hätte, sind wir von der gesamten Kulisse bei Dunst und Nebel beeindruckt. Spooky!

Halong-Felsen

Neblige Karstfelsen in der Halong-Bucht.

Mitten in dieser Idylle befindet sich ein “Floating Village”, ein schwimmendes Fischerdorf. Die Einheimischen verdienen sich etwas Geld mit dem Verleih von kleinen Ruderbooten und Kajaks, mit denen wir Touris die nähere Umgebung samt “Höhlen” (irgendwie waren es am Ende nur Felsdurchgänge) selbst erkunden können. Wir suchen die körperliche Ertüchtigung und schwingen uns selbstredend in eines der kleinen Kajaks. Mit der Kamera bewaffnet (waterproof under the Hoodie) werden ein paar Bilder von Höhlen, Felsen und dem Fischerdorf geschossen, bevor es nach rund 30 Minuten wieder zurück auf unsere Rostlaube geht.

Floating Village

Floating Village Houses in der Halong-Bucht.

Unser pubertierender Tour-Guide gewährt uns einen Einblick in seine sehr ausgeprägte Phantasie und erklärt uns, welche Figuren in den Felsen zu erkennen sind: vom Fisch über kämpfende Hähne bis hin zu einem küssenden Paar ist angeblich alles zu sehen. Dieses Rätselraten wird anschließend während des Besuchs einer Tropfsteinhöhle fortgeführt. Dieses Mal “sehen” wir Affen, Palmen, Löwen, Brüste und andere spannende Körperteile. Kein Kommentar!

Einigermaßen erschöpft kommen wir abends um halb neun wieder in unserem Hostel an und lassen den Tag und die gewonnen Eindrücke Revue passieren. Fazit: wegen des schlechten Wetters haben wir uns unserer Meinung nach richtigerweise für die Tagestour entschieden, auch wenn diese alles in allem etwas schlaucht. Bei besserem Wetter würde ich aber jedem raten, eine 2- oder 3-Tages-Tour zu ordern. Die Ha-Long-Bucht ist es definitiv wert!

Nach dem ganzen Staub, den wir in den vier Tagen Hanoi einatmen durften (ganz zu schweigen vom puren Stress des täglichen Überlebenskampfs) sehnen wir uns allmählich nach Sonne, Strand und Meer, vor allem aber auch nach Ruhe und guter Luft! Wir beschließen einen längeren Inselstopp einzulegen und nicht noch weitere Städte im zentralen Vietnam zu bereisen. So wahnsinnig viele Inseln hat Vietnam nicht zu bieten – unsere Wahl fällt (auch aufgrund der Nähe zu Ho Chi Minh City) schnell auf die südlichste und größte Insel Phu Quoc. Der Loose (Zur Erinnerung: das ist unser Reiseführer) schreibt, dass man definitiv JETZT nach Phu Quoc reisen soll, wenn man in einigen Jahren den berühmten Backpacker-Spruch bringen will: “Wärst Du mal vor 10 Jahren da gewesen”. In Kürze soll die Insel nämlich mit den bekannten Thai-Inseln Kho Samui und Phuket konkurrieren können. Das ist zumindest der Wille der Regierung in Hanoi. Russische Investoren gibt es wohl schon reichlich …

Auch die Taxifahrt gibt Aufschluss über die rasante Entwicklung, denn es gibt schlichtweg keine Möglichkeit für unter 120.000 Dong (ca. 4 EUR) zu unserem Ressort zu kommen. Laut Herrn Loose (Stand 2011) hätte dies maximal ein Drittel sein sollen, aber was will man machen. Der Tourismus hält Einzug, mit ihm steigen die Preise und mit ihm kommt der Müll (dazu später mehr). So ist das Leben. Wir konstatieren: wären wir schon VOR ein paar Jahren hier gewesen, hätte der Spruch seine Berechtigung gehabt, so ist er schon überholt. Wir lassen uns die gute Laune aber nicht verderben, zumindest das Wetter empfängt uns nämlich königlich. In unserem “Beachclub Resort” angekommen, werden wir nett empfangen, das Zimmer ist schön, sehr sauber (das ist nicht immer selbstverständlich) und hat darüber hinaus auch noch Meerblick! Auch sonst kann sich unsere neue Bleibe sehen lassen, allabendlicher Sonnenuntergang inklusive.

Beach Club Resort

Unser Hausstrand vor dem Beach Club Resort. Gar nicht mal so hässlich.

Der erste Tag steht ganz im Zeichen des “Nichts-Tuns” steht (Sonne, Essen, Lesen, Schlafen) und es gefällt uns gut. Dem guten alten Flipper übrigens auch.

Flipper is back

Flipper erfreut sich des Anblicks von Frau Schmitz auf der Luftmatratze.

Am Folgetag chartern wir zwei Exemplare des beliebtesten Fortbewegungsmittel der Vietnamesen – rischtiisch, et Mopped! Lustig behelmt geht es los, um die Nordhälfte der Insel zu erkunden. Die Helme hier sind im Übrigen nicht mit den unseren zu vergleichen. Style ist eben alles – die Teile ähneln eher normalen Baseball-Caps (gerne mit einer “FBI” oder “Police” Beschriftung) und sind garantiert nicht TÜV-geprüft.

Moped-Jenny

Cop Jenny vom FBI auf ihrer Rennkiste.

Die Fahrt gestaltet sich je nach Untergrund und Verkehrsaufkommen anspruchsvoll, nur die Haupt-Hauptstraße ist geteert. Da das Verkehrsverhalten der Einwohner, vorsichtig ausgedrückt, gewöhnungsbedürftig ist, lernen wir gezwungenermaßen schnell und kommen nach kleineren Komplikationen am nord-westlichen Zipfel der Insel an. Von dort aus fahren wir am Meer entlang zurück, machen hier und da Halt an einsamen Stränden und stoßen auf mehrere Fischer, die hier die weltberühmte Fischsauce “brauen”. Nice and smelly!

Fischsauce

Die angeblich beste Fischsauce kommt aus Phu Quoc.

Sonnencreme haben wir natürlich vergessen, womit uns der erste ordentliche Sonnenbrand nach fast 6 Stunden Mopedtour die Haut verbrennt. Wir reden uns ein, dass das Thema mit ein bisschen Aprés Sun Lotion schnell erledigt sein wird, sehen uns in dieser Annahme allerdings eine Woche später getäuscht. Es blättert also. Abends gönnen wir uns zur Abkühlung einen “Hot-Pot”, eine Art Fondue mit Gemüsebrühe. Neben Fisch und Fleisch schmeißen die Asiaten aber auch jegliches (uns teils unbekanntes) Gemüse in den Pott. Dazu gibt’s ein kühles Saigon Green – lecker!

Hot Pot

Herr Halemba heiß auf Hot Pot.

Wir suchen die gesunde Mischung aus Entspannung und Aktivität und buchen folgerichtig (nach einem weiteren Strandtag) eine Schnorcheltour zu den südlichen An Thoi Inseln. Bei Kaiserwetter betreten wir mit ca. 15 weiteren Personen das Boot und fahren gen Süden. Noch vor dem eigentlichen Schnorcheln sollen wir alle unser eigenes Mittagessen fangen – es wird also geangelt. Das Hightech-Equipment ist schon an Board. Jenny entscheidet die Challenge mit zwei zu eins Fisch(ch)en klar für sich. Der Verlierer ist angemessen zerknirscht.

Angeln

Big Fish!

Neben den selbstgefangenen Fischen wurde ordentlich zu Mittag aufgetischt. Außer den bekannten Gerichten (Vietnamesische Suppe, gebratene Nudeln, Reis, Ei und Gemüse) gab es jedoch auch eine absolute Premiere für uns: Seeigel! Was sollen wir sagen? Mit Zitronensaft und Chili durchaus lecker! Auch wenn so ein Seeigel aus gar nicht mal soviel Seeigel besteht, wenn er einmal geöffnet vor einem liegt.

Seafood on Board

Feinste vietnamesische Igel-Küche!

Das eigentliche Highlight ist dann leider eher traurig. Die Unterwasserwelt war sicher mal wunderschön – heute ist jedoch schon so viel zerstört und abgestorben, dass bunte Korallen und Fische Seltenheitswert haben. Wer die Organisation genauer unter die Lupe nimmt, dem wird auch schnell klar warum das so ist: pro Tour springen 15-20 meist unerfahrene Schnorchler ins Wasser und trampeln mit ihren Flossen auf so ziemlich alles, was sich Koralle oder Igel schimpft. Ein paar Idioten aus “unserer” Gruppe haben sich zur Verschnaufpause auch schön mitten auf eine Hartkoralle gestellt. Von den Guides kommt natürlich keine entsprechende Ansage – es zeigt sich, dass sie es selbst wohl auch nicht besser wissen. Und von diesen Anbietern gibt es leider ganz schön viele – da kann man sich ausmalen, wie lange hier noch Schnorcheltouren angeboten werden können. Beim nächsten Mal würden wir uns an eine Tauchschule wenden, da läuft das nämlich anders ab.

Auf dem Rückweg bekommen wir dann aber doch noch ein kleines Highlight: die Bucht einer der kleinen unbewohnten Inseln im Umkreis kann sich sehen lassen.

Nice Bay

Traumhafte Sicht auf versteckte Bucht im Süden.

Ein Besuch des angeblich schönsten Strands ganz Vietnams, dem “Beach Sao”, ist auch noch inklusive. Schön ist er schon (klares Wasser, feiner Sand, grüne Wälder rechts und links), aber auch hier liegt übelst viel Müll rum! Es gibt eigentlich kaum einen (bewohnten) Strandabschnitt, in dem nicht wenigstens eine Plastiktüte hier und da im Meerwasser schwimmt. Die meisten Anlagen scheinen es mit ihrer Liebe zur Natur nicht allzu ernst zu nehmen. Alles in allem ist uns das leider sehr stark in Erinnerung geblieben. Deshalb sehen wir Phu Quoc vermutlich nicht wieder. Schade eigentlich.

Zum Abschluss möchten wir noch gemeinsam tauchen gehen. Da die Kommunikation mit der Tauchschule aber suboptimal läuft und wir keinen zusätzlichen Tag für’s “Refreshing” haben, entschließt Jenny sich “zu Hause” zu bleiben. Herr Halemba darf sich also alleine morgens um 6 aus dem Bett quälen, um ein Tauchboot für zwei Dives zu entern. Schnell stellt sich raus, dass das Team fähig und lustig ist, die anderen Taucher nett und die Gruppe überschaubar klein. Der erste Tauchgang darf zu zweit, der zweite zu fünft absolviert werden. Das geht wirklich kaum besser. Die Tour findet im Norden der Insel statt und zur allgemeinen Überraschung (nach der Schnorcheltour) und vor allem Erleichterung, sieht es hier im Meer noch ziemlich gut aus. Es gibt ein paar tolle Korallen und Anemonen zu sehen, einige Nudiebranches und schöne Fische, und zu guter Letzt auch noch einen Giant Puffer Fish, der tatsächlich ganz schön “giant” ist.

Dive Crew

Tauchcrew Phu Quoc

Abends treffen wir uns noch mit ein paar Leuten vom Tauchtrip: Andreas (aus Schweden), Pete und Annika (aus Bielefeld) und Skyler (aus den USA) und haben einen feucht-fröhlichen Abend. Womit wir (wie wir finden) eine unglaublich geschickte Überleitung zur nächsten Destination Ho Chi Minh Stadt aus dem Hut gezaubert haben. Die gesamte Truppe fliegt eh am gleichen Tag dort hin und wir verabreden uns für einen gemeinsamen (Abschluss-)Abend.

Und schwups sind wir auch schon da. Ho Chi Minh Stadt erscheint uns spontan etwas weniger stressig, etwas weniger dreckig und insgesamt einfach etwas freundlicher als Hanoi. Das mag daran liegen, dass wir inzwischen schon etwas abgestumpft sind, oder aber an unserem wirklich netten kleinen Hotel mit wirklich netten, kleinen Menschen. Wir schauen uns in der Stadt um und treffen abends wie abgesprochen die Phu Quocler. Nach einem ziemlich tollen “Rooftop-Barbecue” verbringen wir den Rest des Abends in oder bei (?) einem zünftigen “Bia Hoi”. Dieses typisch vietnamesische Vergnügen besteht darin, in großer, geselliger (und wegen Platzmangels seeehr kuscheliger) Runde auf winzigen Plastikstühlen mitten im Verkehrschaos zu sitzen und das eigens in den Kellern gebraute “Bia”, also Bier zu sich zu nehmen.

Street Scene

Nächtliches Saigon – viel Andrang zum Bia Hoi.

Das Zeug schmeckt inzwischen ganz passabel und wir schmeißen fröhlich einige Runden (bei etwa 30 Cent pro Glas ruiniert uns das nicht), nicht ohne es am nächsten Morgen ein wenig zu bereuen.

Cheers

Gude Launee und hoch das Bia!

Unser letzter Tag in Ho Chi Minh Stadt (und damit auch in Südostasien) führt uns noch ins “War-Museum”, wo anschaulich die Gräueltaten der Kriegsparteien ausgeschlachtet werden. Hin und wieder gerät die Ausstellung etwas ins propaganda-hafte, aber es läuft einem schon kalt den Rücken runter, wenn man sieht, zu welchen Taten Menschen in der Lage sind. Wir lernen ein bisschen was über die jüngste vietnamesische Geschichte und verlassen das Museum nach rund drei Stunden wieder, um in der heißen Nachmittagssonne das Frösteln aus den Knochen zu bekommen.

Am 11.3. prügeln wir uns mal wieder früh aus dem Bett (6 Uhr – und das im Urlaub!) und lassen uns zum Flughafen kutschieren. Neuseeland wartet auf uns und wir freuen uns gerade sehr über die vor uns liegende Abwechslung!

In kollegialer Zusammenarbeit hochachtungsvoll
Jennifer Schmitz (jsz) und Martin Halemba (mha)

6 Responses to Good Morning Vietnaaam!

  1. Lisa

    Uhh – wenn ich “Kamera (waterproof under the Hoodie) ” höre, Martin, dann wird mir ganz mulmig – das hätte bei dir doch eigentlich nciht gut gehen dürfen ;)

    Hört sich ganz famos an was ihr sonst so getrieben habt – bin wie immer neidisch! Güßt mir jetzt auf jeden Fall erstmal die Schafe bei den Kiwis und bringt mir eins mit!
    Määäääh!

  2. Sascha

    Wieder einmal toll geschrieben! Wahnsinn, was ihr in der Zeit wieder erlebt habt, nur schade, dass sowohl Müll als auch Umweltzerstörung so ins Auge stechen. Eure Eingangsgeschichte über Hanoi hat mich total an Jakarta erinnert, da existierte der Gehweg auch nur theoretisch, wurde praktisch aber als Marktplatz und Moppedparkplatz verwendet, kann mir euren Kampf im Straßenverkehr (müsste es nicht eigentlich §1-2 sein? :-) ) daher sehr gut vorstellen. Ansonsten schauen die besuchten Orte ziemlich paradiesisch aus, selbst wenn mal ein wenig Nebel die Sicht verschleiert hat, und ihr beiden seht auch trotz langer Tage verdammt erholt und zufrieden aus, das gefällt mir! Viel Spaß auf der nächsten Episode in Neuseeland (hab schon bei Facebook gesehen, dass ihr inzwischen angekommen seid), grüßt mir Galadriel und vor dem Tragen von goldenen Ringen in der Öffentlichkeit würde ich tunlichst warnen ;-) Bis zum nächsten Chapter!

  3. kerstin

    Schön wieder von euch zu hören und schön, dass es euch Lieben gut geht!! Macht immer wieder Spaß, eure Reiseberichte vom heimischen Sofa aus zu lesen! Liebe Grüße aus dem TIEF VERSCHNEITEN Deutschland :)

  4. Jenny & Martin

    Hey all. Thanks for your feedback ;)
    Wir freuen uns immer, was aus der Heimat zu hören! Viele Grüße und bis in Kürze – haben nur grad keine Lust, länger bei Mäckes auszuharren, wo es den einzigen W-Lan Hotspot gibt, der auf die schnelle zu finden war. Draußen isses einfach zu schön!!
    Cheers
    M&J

  5. Uli + Dieter

    Wou, da wird man ja neidisch, wenn man sieht, was ihr alles erkundet. Ja, die Welt ist schön. Ihr macht alles richtig, genießt eure “Jugend” :-) und vor allen Dingen die Natur. Freuen uns schon, wenn ihr wieder da seid und erzählt. Bis denne und noch traumhafte Tage, Landschaften und Erlebnisse.
    Grüsse aus einem sch…. kalten Wegberg
    Uli + Dieter

  6. Derbysieger

    Zoerst wollte isch de Ankunft dä Posskaate bestätije….
    Villn Dank!
    Ooch wenn isch zogevve muss dat eure Reisebeschrievung schon ech ene dä Beste ess de isch jelese hab, ess ed no ens su dat zwische lese un erlevve Welte liegen. Frackdem wünsche isch euch noh jede Menge Spass un loss ed euch jood jonn…..

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