Heading North

2. April
Wir holen uns nach einigen “Outback”- Warte-Minuten (mindestens die dreifache der angegebenen Zeit) unseren Ford Falcon “Stationwagon” ab und machen uns auf den Weg nach Norden. Der erste Stopp ist in Brooklyn. Tja – da bin ich dann also auch schon gewesen…

Vor Ort fragen wir ein paar Leute, wo man denn zelten könnte und werden auf einen kleinen Park verwiesen, in dem Zelten natürlich nicht gestattet ist. Da uns die Ortskundigen aber eine ruhige Nacht gewünscht haben, schlagen wir unser Zelt (im Auto ist eine komplette Campingausrüstung mit drin) in der hintersten Ecke des Parks auf. Während des Essens (es gibt fast überall Elektrogrills, die man for free benutzen darf) bekommen wir Gesellschaft von ein paar Opossums. Die Jungs machen sich gegenseitig das Leben ganz schön schwer und scheinen überhaupt ziemlich wilde Gesellen zu sein. Aber… schön zu sehen, dass man Wildtiere hier auch ohne Guide zu sehen bekommt.

Cheffe

Wer is hier der Boss? 

3. April
Nach der obligatorischen Katzenwäsche und einem kurzen Schock, als die rechte Hand des Rangers plötzlich auftaucht (“Zelten ist hier eigentlich nicht erlaubt. Wenn euch mein Chef erwischt, gibt’s Ärger. Aber der Alte liegt wahrscheinlich noch im Bett, weil er zu viel gesoffen hat…”), fahren wir weiter.

Eine kleine Landzunge, die auf der Karte als Lemon tree passage betitelt wird, entpuppt sich als hübscher Flecken Erde, wo wir den Campingplatz “Koala Shores” ansteuern. Die Leute sind alle extrem entspannt und freundlich, weshalb wir eine kurze aber gute Zeit haben. Bis auf einen kleinen Pool-Unfall vom Andy bleibt also alles, wie wir uns das vorgestellt hatten.

Ausgeknockt

Tyson vs. Holyfield

4. April
Am nächsten Tag peilen wir wieder einen Punkt an, der auf der Karte vielversprechend aussieht. Den Campingplatz Diamond Water in Laurieton. Im Prinzip das gleiche Bild: Entspannte Aussies, freundliche Hinweise (“…and behooind the hill – there is ya beach!”) und alles in allem Touri-freie Zone.

Poser am Strand

Poser am Strand

5. April
Auch am fünften April läuft noch alles nach Plan. Wir wollen nach “Red Rocks”, einem Gebiet zwischen Aboriginee-Historie und Camper-Idylle. Nach kurzer Ãœberlegung bleiben wir gleich zwei Tage, um dem täglichen Fahrstress (naja – hält sich zugegebenermaßen in Grenzen +g+) kurzfristig zu entgehen. Die Leute hier sind erstmals weniger freundlich als vielmehr leicht verschroben und unsere Nachbarn sind ein ziemlich stilles Alkoholikerpärchen (um 8:45 morgens schon die ersten 3 Kannen vernichtet!), aber die Umgebung ist toll. Unser Weg zum Strand beträgt schlappe 2 1/2 Minuten und wir haben inzwischen einen Ball am Start. Außerdem machen wir so eine Art Wattwanderung die beinahe ins Auge geht, aber mit dem Wasser bis zum Hals und den Handtüchern & Co über dem Kopf schaffen wir’s dann doch wieder ans rettende Ufer.

Red Rocks

Rockin’ Red Rocks

7. April
Nimbin!! Alle, die wissen, was es mit diesem Städtchen auf sich hat, brauchen eigentlich nicht mehr zu erfahren. Allen anderen sei gesagt, dass Nimbin DIE Hippiestadt schlechthin ist. Was hier an abgerissenen Autonomen und Möchtegern-Autonomen rumläuft ist echt kaum vorstellbar. Hinzu kommt, dass der Genuss von Cannabis hier zwar auch nicht wirklich legal, aber doch inoffiziell offiziell toleriert wird – ganz im Gegensatz zum restlichen Australien. Man stelle sich ein immerwährendes Woodstock vor, kombiniert das mit der Optik eines Western-Städtchens und man bekommt eine leise Ahnung von Nimbin. Alles andere muss man gesehen haben… ach ja, wir wohnen zwei Tage auf “Grannys Farm” und der Herbergspapa ist der Sohn von Jimmy Hendrix und Janis Joplin mit Bob Marleys Haaren in Grau… und ohne Zähne… oder so ähnlich!

Nimbin!

Pseudobreit

9. April
Erste Komplikationen. Byron Bay, unser nächster planmäßiger Halt, ist mächtig überlaufen. Klar – is’ ja auch noch Ostern und das Kaff hier gilt als Surfmekka. Nach vielen Telefonaten und ein klein wenig Stress fahren wir dann doch bis nach Coolangatta am südlichen Zipfel der Gold Coast weiter. Immerhin haben wir damit die Landesgrenze von New South Wales nach Queensland so gerade eben überfahren und sind somit im “Sunshine State”. Der Strand ist sehr weiß und schön und überhaupt, nur ein paar Flugzeuge vom örtlichen Flughafen stören die Idylle. Also bleiben wir auch hier zwei Tage und werden uns nachher mal zusammensetzen, wo’s anschließend hingeht.

10. April
Wir landen schließlich am südlichen Zipfel der Gold Coast in Coolangatta. Der Flughafen ist zwar direkt hinter unserem YHA, aber so wild ist das nicht. Der Strand ist kilometerlang und bis auf einige wenige Flecken wie leergefegt. Also steht ein Gammelstrandtag mit Sonnenbrandgefahr an. Außer Ben und Andy, die bei den Beinen bös’ mit der Sonnenmilch gespart haben, kommen alle mit etwas mehr Bräune zurück ins Hostel.

11. April
Wir wollen nochmal ins Hinterland und kommen schlußendlich im bisher gemütlichsten und außergewöhnlichsten Hostel der bisherigen Tour in einem Ort mit dem schönen Namen Murwillumbah an. Herbergsvater Tassie muss man sich als eine Mischung aus Peter Lustig und Daniel Düsentrieb vorstellen. Alles ist alt und nicht gerade hochwertig, aber allerfeinst gepflegt. Vom selbstgebastelten Headset/Sonnenbrille und Verstärker im uralten Tourbus über festgeschraubte Sonnenliegen und eigens in filigraner Handarbeit hergestellter Spezialmülleimer und Wandkarten ist alles irgendwie strange…aber nett. Außerdem gibt es jeden Abend um 9 von Tassie höchstpersönlich gekugelte Eiscreme for free. Wenn das mal nix ist. Wir besuchen noch die sogenannte “Natural Bridge”, die uns aber nicht so sehr vom Hocker haut und sind relativ zeitig wieder in unserer Villa Kunterbunt.

Villa Kunterbunt

Villa Kunterbunt

Der 12te wird in vorläufiger Erinnerung bleiben. Ben und ich fahren mit eine Deutschen, einer Kanadierin und einer Engländerin (der Rest unserer Truppe ist lustlos oder lädiert) von Tassie kutschiert zum Mount Warning, dem Wahrzeichen der Gegend.

Mt Warning 

Der will erklommen werden

Mit 1156 m ist er gar nicht mal so flach und erhebt sich alleine in einem ziemlich gigantischen Vulkankrater. Der Aufstieg soll rund 2 1/2 Stunden dauern – 786 Höhenmeter müssen bewältigt werden. Wir rocken los und kommen nach regenbewaldetem Marsch an die letzten 100 Höhenmeter.

Dschungel

Kleiner Ben im grossen Wald

Berühmt berüchtigt, weil nur mit Hilfe einer Chain, also metallenen Hilfskette, zu bewältigen, die an den Felsen befestigt ist. Die Steigung liegt je nach Abschnitt bei geschätzten 15-45 Prozent. Teilweise ganz schön heftig, wenn man sich vorstellt, dass die Australier hier teilweise extrem unvorbereitet und FlipFlop-beschuht ankommen. Heidenai!!

steil

Sehr viel steiler als man meint!

Wir packen den gesamten Aufstieg ziemlich verschwitzt in Einer Stunde, 40 und rücken zum stolzen Gruppenbild zusammen.

Gipfelsturm

Gipfelstuermer…

ungezwungen

…ungezwungen erwischt…

Nebel

…im Gipfelnebel!

Nachdem uns Tassie wieder zum Hostel gebracht hat, machen wir uns frisch, da ein Steakabend in einem Club (solche Clubs aller Art sind hier ziemlich populär!) ansteht. Das Essen ist OK und preiswert und sämtliche Leute wirklich nett. Ich unterhalte mich mit einer Endsechzigerin aus England, einem vielleicht 38-jährigen Aussie aus Sydney und der Kanadierin Kara – EnglischaufpolierungOmat!

Auf dem Rückweg können wir einem Bottleshop nicht widerstehen, weshalb der Restabend feucht-fröhlich gitarren- und bierschwanger zu Ende geht. Um 3 fallen wir zufrieden in die Heia.

13. April
Nach Sonne kommt Regen. Unnötige Diskussionen führen zu einer Fahrt bis 50 km über Brisbane. Jetzt sind wir im Dicky Beach Family Holiday Park (hört sich schlimmer an, als es ist) in der Nähe von Caloundra und schauen mal, wie’s weiter geht. Ich freu’ mich auf Brisbane und eine ganze Weile ALLEINE ausspannen! Eben haben wir eine lustige Dreierbande aus Deutschland getroffen, die uns einen Tipp zum Olivenpflücken gegeben haben. Die Adresse kommt morgen nach – geht allerdings erst in 2 Wochen. Ich hab’ jedenfalls Bock drauf!

So Kinder – bis in 12 Wochen oder so, wenn das mit dem Netz hier nicht besser wird – in der Bibliothek in Brisbane soll man allerdings umsonst surfen können – Jippiehjajeeh, Schweinebacke!

Euer kleiner Brownie

Ab inne Wildnis

Kings Cross kann was. Das Leben pulsiert in rot, blau, violett – Prostitution und Culinaria reichen sich die Hand. Unser Hostel ist preiswerter und besser als das alte, wir haben eine Dachterasse, von der aus man einen fantastischen Blick über Sydney hat und die Vorfreude auf die kommenden Wochen steigt.

Naechtliches Sydney

Aber vorher ein kurzer Rückblick: Unser erster Strandtag am Manly Beach brachte erste Erkenntnisse bezüglich Australiens Wildlife in den Gewässern. Nach 10 lustigen Minuten Tummelei in den schäumenden Wellen, fing mein linkes Bein plötzlich an zu brennen. Da wir ja genügend Horrorgeschichten zu hören bekommen haben, bin ich dann mal schnell zu den Lifeguards hoch, die mich glücklicherweise beruhigen konnten. Kein “Box Jelly Fish”, sondern nur eine vergleichsweise harmlose “Blue Bottle” hat mich erwischt – und davon wohl auch nur ein abgetrennter Tentakel. Nichtsdestotrotz kam nach dem brennesselartigen Schmerz dann die “Pustelphase”, die einen Tag später von der “rote Flecken die bis an dein Lebensende bleiben – Phase” abgelöst wurde. Jetzt, 6 Tage später sind die letzten Flecken dann trotzdem fast verschwunden – gut so!

Höllenqualen aka Caution Bluebottle

Zwei Tage darauf wollten wir dann mal zum berühmten ‘Bondi Beach’, kamen aber auch da erst ziemlich spät an. Der Tag war bis dato sehr heiß und sonnig gewesen, aber ca. 30 Minuten nach unserer Ankunft öffnete sich der Himmel und schickte uns geschätzte 10.000 Kubikmeter Regen pro Quadratmillimeter. Die Temperatur verabschiedete sich in den Keller und fiel um rund 10 Grad. Also komplett durchnässt in den Hungry Jacks – den australischen Burger King – und danach in die klimatisierten Busse und Bahnen ab nach Hause. Eigentlich ein Wunder, dass sich keiner ‘ne Erkältung zugezogen hat!

Zurück ins Jetzt. Da der Bierkonsum steil nach oben ging, sind wir eigentlich ziemlich froh, dass wir seit heute in den “Blue Mountains” westlich von Sydney sind. Der erste Tag war noch guided, also mit einem Ortskundigem von “OZ Adventures” zusammen und man weiß noch nicht genau, ob einen der Touri-Scheiß nerven soll, oder ob die wirklich beeindruckende Landschaft uns einfach fesselt.

Nice

Wir haben jedenfalls schon wild lebende Kangaroos gesehen, die so an Menschen gewöhnt waren, dass wir uns bis auf etwa einen Meter nähern konnten, ohne dass uns der Leithammel umgeboxt hätte.

Touri-Klassiker

Ansonsten gab es ein paar ziemlich schöne Viewpoints, aber wir sind doch froh, dass es ab morgen auf eigene Faust weitergeht. Dann gibt’s vielleicht noch mehr Wildlife außer der etwa 30 cm kleinen “Black Snake” zu sehen, die alle “Hände” voll damit zu tun hatte, sich aus dem Staub zu machen und so nicht wirklich bedrohlich wirken konnte. Aber eine Lektion, die wir heute von unserem Guide gelernt haben, war: Je kleiner die Schlange, desto gefährlicher der Biss!

Der schwarze Tod

Unser Hostel ist echt nett – fast schon ein erwachsenes Hotel und es ist echt schön zu beobachten, wie drei Generationen in der “offenen” Küche nebeneinander Essen zubereiten und das selbstgebrutzelte im “Salon” zu sich nehmen, um sich danach in die gediegenen Karo-Sessel vor den Kamin, oder in die asiatische Gammel-Lounge zu setzen. Wir bleiben wohl bis Sonntag hier, obwohl die Mädels wohl schon Samstag abhauen – is’ ja auch anstrengend das Wandern 😉

Am Montag werden dann einige Besorgungen in Sydney getätigt (mein Gitarrenkauf soll auch endlich zu einem Ende gebracht werden!) und anschließend geht’s mit gemietetem Ford Falcon nordwärts. Step by step Richtung Brisbane. 15 Tage haben wir dafür Zeit. Auf die Tour freuen wir uns alle schon mächtig. Wenn das mit der Linksfahrerei glatt geht und wir uns wohl fühlen, kann man ja später drüber nachdenken, ‘nen Wagen zu kaufen. In Brisbane wird aber erstmal Arbeit gesucht – das Säckel will wieder gefüllt werden und wir müssen ja schließlich langsam mal erste Erfahrungen beim Fruit Picking sammeln!

Cheers vom Wandersmann “von” den Blauen Bergen

EDIT: Heidewitzka! Wir hatten uns ja heute (also am 30. März) ‘ne lange Tour vorgenommen, aber dass das gleich so ausarten muss… Wir haben zuerst oben in den Klippen bei den “Three Sisters” den Abstieg begonnen, um uns schnell an den Touristen vorbei in den Dschungel zu mogeln. Die ca. 1000 oder 2000 Treppenstufen (wir wissen nicht mehr genau, wie viele es waren, um die rund 300 Höhenmeter zurückzulegen) gehen zwar ganz schön in die Knie, aber das soll ja erst der Anfang sein. Der Weg wird von Sekunde zu Sekunde schöner und irgendwann finden wir uns auf Dschungelpfaden und -lichtungen wieder, die Papageien in den Bäumen krawallen mit den Grillen um die Wette. Aber dann: Ein einladender etwas breiterer Weg führt uns weiter in die Blue Mountains – irgendwo wird der sich schon wieder um die Ecke schlängeln, um zurück zu unserem Dorf zu führen.


Wie blau ist das denn?

Tja – weit gefehlt. Der zweite von den zwei Menschen, die uns auf dem gesamten Weg begegnen, klärt uns auf, wie es um die Entfernungen bestellt ist. Wir haben etwa 4 Stunden hinter uns und noch etwa 3 1/2 vor uns. Heieiei – glücklicherweise reichen die Wasservorräte. Gegen viertel nach Sieben erreichen wir endlich wieder die Zivilisation, aber wie weit von unserem schönen Dorf Katoomba entfernt? Man weiß es nicht. Wir beschließen, weil es inzwischen dunkel ist, beim nächsten Haus nachzufragen – ein Glücksgriff. Der Mann – Polizist – ist superfreundlich und muss eh nach Katoomba, also nimmt er uns kurzerhand mit. Die etwa 25 Kilometer in unseren Knochen machen sich bemerkbar, also essen wir was, um den Rest des Abends zu chillen… von wegen “Hang loose”!

Woolloomooloo

Zwischenstopp in Singapur

Einigen Geheimnissen australischer Lebensart bin ich schon am ersten Tag auf die Schliche gekommen. Obwohl es bei unserer Ankunft gegen “6:30 AM” Ortszeit eigentlich humane 22 Grad sind, kann einem die hohe Luftfeuchtigkeit im Zusammenhang mit dem nicht vermeidbaren Jetlag doch ganz schön zusetzen. Die sprichwörtliche Gelassenheit der Aussies ist also eigentlich notwendiges Verhalten – hektischere Bewegungen würden nach kürzester Zeit zum sicheren Herzinfarkt führen.Unsere “Dorms” im BASE Youth Hostel in der Stadtmitte sind jedenfalls erst gegen 12 bezugsfertig, eeergo müssen wir uns ungewaschen und platt irgendwie anders verlustieren. Da wir nicht weit vom berühmten Sydney Opera House wohnen, haben wir DIE Touri-Attraktion Nummer Eins gleich mal am ersten Tag abgehakt. Zugegeben eine ziemlich beeindruckende Geschichte! Kommt einem fast etwas unwirklich vor, wenn man – gerade noch im Flieger aus Deutschland – plötzlich am anderen Ende der Welt vor einem Gebäude steht, das man schon auf etwa 1000 Bildern gesehen hat und das live sehr viel beeindruckender wirkt.

 

Klischeebild der Oper

Der Royal Botanic Garden – Zwischenstation auf unserem Opern-Spaziergang – hat’s auch in sich. Die Vögel sehen irgendwie alle nach Zoo aus, von den Pflanzen fang’ ich erst gar nicht an. Seltsame Geräusche, die irgendwo zwischen Ziege, kotzender Katze und Kleinkind einzuordnen sind, entpuppen sich letztlich auch als fröhliches Gezeter einer uns unbekannten Vogelart. Bis zu einem Meter große Spinnennetze gibt es auf unserem Weg durch den Park geschätzte 500-1000 Stück. Die Bewohnerinnen erinnern an die deutsche Kreuzspinne, zum entsetzen der Mädels sind die Kolleginnen aber ca. 4x so dick. Heidewitzka! In Australien ist doch alles so furchtbar giftig. Also immer schön die Augen aufgehalten, dass man sich nicht in tierischer Seide verfängt…

Am auffälligsten sind aber andere krawalligere Zeitgenossen. Flughunde hängen wie Trauben in Scharen von den Bäumen und schreien dabei rum was das Zeug hält – warum weiß kein Mensch. Stört sie ja keiner da oben!

Hund gut abgehangen 

Heute Abend ist im Youth Hostel schon Party angesagt, wie weit wir daran allerdings teilnehmen können, bleibt noch abzuwarten. Der Jetlag schlägt nämlich, heimtückisch wie er ist, erst spät – dann aber gnadenlos zu. Die Sonne unterstützt den Lümmel dabei mit immer heißeren Strahlen…heieiei!

WLAn hab’ ich im ersten Hostel erstmal nicht vorgefunden – hoffentlich ändert sich das bei der nächsten Bleibe. Im Moment sieht es so aus, als würden wir nach den beiden obligatorischen Starttagen unser Domizil Richtung Kings Cross – der Backpackermeile schlechthin – verschieben. Die Preise sind da zumindest etwas humaner. Statt fast 30 Dollar kostet die Nacht da ab 17 Dollar aufwärts – 20 A$, also 12,50 EUR wäre ja erträglich.

So far – in den nächsten Tagen gibt’s dann Neuigkeiten von einem hoffentlich etwas ausgeschlafeneren Herrn Halemba.

edit: Es gibt Probleme mit den Fotos. Aber spätestens wenn ich bald mal WLan habe, werden die guten Stücke nachgereicht!!

 

Startschuss in eine neue Ära

Da ist es nun endlich soweit. Mein neues – und jetzt auch völlig eigenständiges – Blog geht online. Damit hier nicht direkt am Anfang die gähnende Leere vorherrscht, habe ich das Ganze so getimed, dass im kommenden Jahr meine Reiseberichte vom anderen Ende der Welt, aus Australien, hier veröffentlicht werden. In 10 Tagen geht mein Flieger gen Down Under und sofern die Internetverbindungen es zulassen, wird es regelmäßig Neuigkeiten geben.

In Sydney – meinem Startort – sind es derzeit gemütliche 24 Grad. Aber der Wetterbericht zeigt, dass es schon zum Wochenende hin regnen soll. Ich komm’ da ja schließlich im Herbst an… wegen Südhalbkugel und so… klaaa! Jedenfalls werd’ ich mich dort erstmal aklimatisieren und mich dann zunächst nach Norden orientieren, weil’s da ganzjährig schön (warm) ist – Erkältungen kann ich mir schließlich in Deutschland genug holen! So far…